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PARKMUSIK Neue Ho(e)rizonte '11

Ein Luftballon als Schlagzeug; eine Symphonie aus vielen Ballons mit Flöten; Klangmaschinen aus Segeltuch und Bambus in der Auenlandschaft; Glockeninstallationen zum Spielen; Rockige Klänge auf dem Cembalo in bunter Blumenwiese mit Blick auf den Hunsrück; Schlagzeuggewitter, sehnsuchtsvolles Horn, ein samtenes Cello und von Spielstätte zu Spielstätte wanderndes Publikum. Das war die PARKMUSIK Neue Ho(e)rizonte zum 15. Geburtstag. Wieder bot das Festival, das alljährlich von der Sängerin und Musikkünstlerin Sigune von Osten als Gesamtkunstwerk gestaltet wird, eine Vielzahl an außergewöhnlichen Hör- und Seherfahrungen und eröffnete Neue Ho(e)rizonte. Wie stets bildete die Natur im Umfeld des Trombacher Hofes die Szene, Bühne und den Zuschauerraum. Damit fügte sich das Festival von selbst ein in das aktuelle Motto des fördernden Kultursommers Rheinland-Pfalz "Natürlich Kultur".
Am Anfang stand ein zweiteiliger Workshop mit dem Artist in Residence Hans van Koolwijk und seinen selbstgebauten Instrumenten.

Seine einmaligen Klang-Maschinen und Installationen zogen sich als Programmpunkte durch die zwei Festivaltage.

Neben Hans van Koolwijk standen zwei Komponisten im Mittelpunkt: der französische Komponist, Poet und Festivalmacher Claude Lefebvre anlässlich seines 80. Geburtstages - er war selbst anwesend - und Iannis Xenakis, griechisch-französischer Komponist und Architekt.

Die außergewöhnliche Stummfilm-Performance Theda, mit und von der englischen Künstlerin Georgina Starr und der Live-Musik-Performance von und mit Sigune von Osten

 

und die Ballon-Schlussperformance, dirigiert von Hans van Koolwijk und aufgeführt vom Publikum waren sicher Höhepunkte des Festivals.

"Klanglabor im Zauberwald" war die Überschrift des Berichts in der Allgemeine Zeitung / Feuilleton:

Gleich wie man kam, als Jünger oder Skeptiker, man ging mit Unvergesslichem im Ohr. Alles an dieser Situation ist Event, Erscheinung, getragen von der Aura des Besonderen: der Ort, die große Frau mit dem wallenden Haar, die weiß gekleideten Musiker, die auf dem unebenen Felsen aufgebauten Instrumente, die Schar an Zuhörern, die sich aus nah und fern an diesem alljährlichen Mekka der neuen Musik zusammengefunden haben, um die ungewöhnlichen Klänge auf sich wirken zu lassen. Alles symbolisiert Experiment und Aktionskunst.
Immerhin jeder zweite hat ein digitales Erinnerungsmedium zur Hand, und so wird die Nachricht vom vergnüglich berauschenden Zaubertrank der Klänge aus dem kleinen Märchenwald gewisslich weithin und verdientermaßen weitergetragen.

Reaktionen

Es war wieder ein wunderbares Erlebnis. Ganz herzlichen Dank. Die ganz neue Musik und Klänge, gepaart mit der sehr schönen Landschaft und Haus, die sehr persönliche Ansprache, all das macht das Erlebnis zu etwas Einmaligem, Internationalen. In einer Großstadt könnte man so etwas nicht erleben, da fehlt einfach die persönliche Atmosphäre. O. u. U.

Wir haben wieder bleibende, sehr beeindruckende akustische und visuelle Impressionen mit nach Hause genommen! G. u. B. B.

Jetzt möchte auch ich mich ganz herzlich bedanken und Dich zuerst zu Deiner 'Parkmusik'  generell beglückwünschen, denn sie nimmt wirklich in der Festival-Welt einen ganz besonderen Platz ein. Tolle Interpreten - gute Organisation - nette Leute, rings um einen herum. I.L.

Ein herzliches Dankeschön für ein weiteres beeindruckendes Parkmusik-Erlebnis. Ich fühle mich - wie immer- inspiriert und vor allem unglaublich "zu Hause" im gesamten Ambiente der Parkmusik.
C.J.

Die Parkmusik 2011 hat uns wieder sehr begeistert. Bei der Erinnerung an den Stummfilm von Theda Bara und Deine Interpretation laufen mir immer noch Schauer über den Rücken - es war großartig. Wir sind froh, dass wir wieder dabei sein konnten - es wäre uns doch einiges entgangen. R. u. R. M.

Vielen Dank für die interessante "Parkmusik". Es war wieder einmal ein FEST !! Auch der Workshop war interessant. D.W.

DANKE für diesen beglückenden Tag. Wir waren ganz tief erfüllt von all den zauberhaften, heiteren Eindrücken. So viel Neues erleben zu dürfen ist wie eine Verjüngungskur. I.v.K.

Es war eine unvergessliche Erfahrung für mich und es hat sehr viel Spaß gemacht. A. K.-B.

We really enjoyed your Parkmusic festival!! It was such a wonderful weekend of events, and was really great to hear your accompaniment to THEDA again. It is such a very special festival and in an amazingly lovely setting. G.S.

Für mich / uns war und ist diese Musikart Neuland in die man sich öffnet, hineinfühlen kann. K.K.

Tolle Konzerte, immer mit einem roten Faden. Einfach klasse: Deine Performance am Samstagabend. Und so viele nette Menschen. Wir haben's genossen. M.G.

Interpreten
Matthieu Romand, Horn   Agnieszka Koprowska-Born, Schlagwerk  Markus Bellheim, Klavier
Matthias Geuting, Orgel  Evelin Degen, Flöte  Andreas Skouras, Cembalo 
Peter Schuback, Viloncello
Sigune von Osten, Rezitation, Gesang / Guzheng / Schlagwerk  Krischan Kriesten / Jens Alles Lichtinstallation

Werke von
Claude Lefebvre   Iannis Xenakis  Juan Allende-Blin  Nicolaus A. Huber  Zoltán Jeney
Frederic Rzewski  François Sarhan  Milan Slavíckí  Olivier Messiaen  György Ligeti 
George Crumb  Wolfgang Rihm  Bent Lorentzen  Peter Schuback  Toru Takemitsu  Ysang Yun  Rolf Wallin   Kaija Saariaho

Spielstätten
Trombach-Aue  ehemalige Kapelle  Trombach-Uferweg  Gewölbe-Studio 
Philemon-und-Baucis-Wiese  Trombacher Hof  Trombach-Garten


Medien (Vor)berichte
Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach
Lifetime Stadtmagazin Bad Kreuznach
Allgemeine Zeitung Mainz / Feuilleton
Wiesbadener Kurier
Wiesbadener Tageblatt
NZ (Neue Zeitschrift für Musik) (November / Dezember 2011)

HF SWR 2 Kultur am Morgen
TV SWR Landesart 17. September 2011

Förderung:  Kultursommer Rheinland-Pfalz   Botschaft des Königreichs der Niederlande  
Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz   Stiftung Rheingrafenstein
Hanna und Dieter Paulmann   Raabdruck Lindemann GmbH & Co. KG  Private Sponsren

Sigune von Osten, Idee / Konzept / Künstlerische Gesamtgestaltung
Produkion  ART POINT Trombacher Hof





Veranstalter FREUNDE DES TROMBACHER HOFES e.V.