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PARKMUSIK '07 "Neue Ho(e)rizonte"

John Cage, einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, ein Revolutionär der Musikgeschichte,  stand im Mittelpunkt der PARKMUSIK Neue Ho(e)rizonte 2007. Sigune von Osten hat ihn persönlich gekannt und mit ihm gearbeitet.
Cage zu entdecken, ihm neu oder wieder zu begegnen war das Motto.
Cage-Kompositionen, fest notiert und grafisch, mit Tuba, Saxophon, Sheng, (präpariertem) Klavier, Schlagwerk und Stimme, mit Pflanzen, Muscheln, Wasser, Wind und Feuer. Ferner gab es Musik der von Cage geschätzten Komponisten Erik Satie und Johann Sebastian Bach sowie Uraufführungen der Komponisten-Interpreten, japanischen Butoh-Tanz, Lesungen aus dem I Ging in chinesisch und deutsch, eine chinesische Malperformance mit Wasser, Wind und Feuer, eine Ausstellung grafischer Partituren von John Cage sowie last but not least eine Pilzwanderung unter dem Motto "Pilze hören". 

Mitwirkende
Wu Wei  Sheng, Erhu, Bawu, Xun
Matthias Schubert, Tenorsaxophon
Carl Ludwig Hübsch, Tuba
Frank Thomé,  Schlagwerk  
Armin Fuchs, (präpariertes) Klavier / Spielzeugklavier
Sigune von Osten,  Gesang / Stimme
Miho Iwata,  Butoh-Tanz
Kenbo,  MalPerformance
Hans Rehfuß,  Pilzexperte

"'Ich verstehe gar nicht, wieso Menschen vor neuen Ideen Angst haben, ich habe Angst vor den alten'......, hatte John Cage (1912 - 1992) gefunden. Die Sängerin Sigune von Osten machte dies zum Motto ihrer dem santen Revolutionär gewidmeten PARKMUSIK Neue Ho(e)rizonte". .... Alte Ideen und Voreingenommenheit blieben im Tal. Der Duft von frisch gemähten Wiesen ließ innerlich offen werden.......   Zum Rauschen des Baches improvisierte der chinesische Musiker Wu Wei auf der chinesischen Okarina Xun...... In einer Schubkarre lag ein Berg Reispapier. Allmählich begann er sich zu regen, bis die Schubkarre umkippte. Heraus wand sich Miho Iwata, um in magisch langsamen Bewegungen das gesamte menschliche Gefühlsspektrum auszuloten.....  in Matthias Schuberts "Würfelspiel" konnten die Zuhörer die Entwicklung etwa vom Klang zum Geräusch, die Geschwindigkeit und Lautstärke der freien Improvisation auswürfeln...... Der junge chinesische Künstler Kenbo zelebrierte im illuminierten Hof Malereien mit Feuer, Wasser und Tinte auf Reispapier, die letztlich verbrannten. Schließlich irrlichterten Klänge von Tuba, Saxophon und Percussion durch den Wald und wiesen gemeinsam mit unzähligen Fackeln den Weg zurück zu neuen Ideen." Allgemeine Zeitung Mainz / Feuilleton







Weitere Medienberichte:

SWR 2 Kultur   SWR /FS Landesart   Allgemeine Zeitung / Rhein-Main
Presse   Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach   Rhein-Zeitung / Kultur
Rhein-Hunsrück-Zeitung 


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Fotos: Werner Dupuis